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Pizza stilecht auf dem Pizzabrett servieren

aktualisiert: 2. April 2022 20:20
Pizzabrett
Pizzabrett Foto: EdZbarzhyvetsky / depositphotos.com

Es duftet köstlich, die Pizza ist fertig und kommt aus dem Ofen! Und jetzt? Welche Unterlage ist am besten geeignet? Auf normalen Tellern lässt sich die Pizza nicht gut schneiden, vom Glasbrett rutscht sie runter, und viele Unterlagen sind schlicht zu klein. Die Lösung: ein Pizzabrett!

Das Wichtigste in Kürze

  • Die meisten Pizzabretter bestehen aus Holz. Ideal ist hartes Holz wie beispielsweise das der Eiche. Wachsender Beliebtheit erfreut sich Bambus. Es ist schnittfest und ein nachhaltiger Rohstoff.
  • Ein Pizzabrett mit Griff sorgt für einfaches Tragen. Andere Bretter bieten eine Saftrille am Rand. Ein praktisches Extra sind vorgezeichnete Pizzastückchen für das Schneiden gleich großer Ecken.
  • Das klassische Pizzabrett aus Holz hat einen Durchmesser von 30 Zentimetern. Es gibt auch größere Varianten zwischen 40 und 50 Zentimetern für XXL-Pizzen.
  • Bekannt ist das Pizzabrett auch unter anderen Namen wie Pizzaschaufel oder Pizzaheber. Das Flammkuchenblech ist rechteckig und eignet sich für Zwiebelkuchen, ein Pizzablech oder eben Flammkuchen.

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Klassisches Pizzabrett: rund, aus Holz und schön

Die Auswahl ist groß. Zunächst die Form: rund oder eckig? Für die klassische Pizza empfiehlt sich Rund in einer Größe von etwa 30 Zentimetern. Wer gerne Flammkuchen isst, kann auch rechteckige Pizzaschaufeln wählen.
Nächste Entscheidung: das Material. Vereinzelt findet man Pizzabretter aus Edelstahl, Kunststoff oder Faser-Kunststoff-Verbunden.
Stilecht ist Holz. Dabei bieten sich besonders härtere Holzarten an, da ihnen das Pizzaschneiden nichts ausmacht. Übrigens: Das Schneiden sollte mit einem speziellen scharfen Pizzaschneider erfolgen, da er die Pizza ohne großen Druck schneidet, man also keine tiefen Schnitte ins Holz sägt.

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Welches Holz für das Pizzabrett?

Robust und fest sollte es sein. Zu den harten Holzarten zählt Eiche, das besonders langlebig ist. Mediterranes Flair bietet Olivenholz. Seine charakteristische Maserung, der leichte Duft, der schöne Glanz: Das alles passt perfekt zum italienischen Abend. Olivenholz ist allerdings höherpreisig.
Akazie liefert ein dunkles, edles Holz; Kirschholz schimmert rötlich. Wer ein helles Holzbrettchen bevorzugt, setzt auf Ahorn, Birke oder Buche. Wachsender Beliebtheit erfreut sich Bambus, weil es ebenfalls sehr schnittfest und überdies ein schnell nachwachsender Rohstoff ist.

Täglicher Umgang mit dem Holzbrett

Für die Spülmaschine ist kein Holzbrett geeignet! Hier würde das Holz faserig und spröde werden. Die Reinigung erfolgt am besten mit warmem Wasser, einem Spritzer Spülmittel und einem Tuch. Zum Austrocknen stellt man das Brett aufrecht so hin, dass die Luft rundherum ziehen kann.

Pflege für das Pizzabrett aus Holz

Unbehandeltes Holz muss generell hin und wieder gepflegt werden, da bildet das Pizzabrett aus Holz keine Ausnahme. Zum Imprägnieren verwendet man in diesem Fall Speiseöl, da das Brett für Lebensmittel gedacht ist. Am besten eignet sich Leinöl, da es schnell und tief ins Holz einzieht, beim Trocknen aushärtet und im Gegensatz zu Olivenöl nicht ranzig riecht. Das Öl schützt das Holz und macht es widerstandsfähiger gegen Wasser und Verschmutzung. Mit einem Schwamm wird das Öl aufgetragen. Nach dem Antrocknen wird überschüssiges Öl mit einem Tuch abgenommen, da es sonst fleckig wird. Danach trocknet das Brett rund 24 Stunden.

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Stylische und praktische Extras

Beliebt und praktisch ist das Pizzabrett mit Griff für die einfache Handhabung. Am Ofen hält man das Brett am Griff, schiebt die Pizza auf die Unterlage und trägt sie direkt an den Tisch. Neben der Variante Pizzabrett mit Griff gibt es auch Bretter mit Griffmulde. Sie erfüllt den gleichen Zweck: sicheren Transport ohne verbrannte Finger.
Fürs Tragen zum Essplatz kann auch ein hoher Rand am Brett sinnvoll sein. Er verhindert das Herunterrutschen der Pizza.
Wer saftige Pizzen mit viel Belag liebt, sollte sich für ein Brettchen mit Saftrinne am Rand entscheiden. Beim Schneiden kann Flüssigkeit aus Gemüse oder Käse in die Rille fließen, der Pizzaboden bleibt knusprig.
Die Bretter lassen sich bei vielen Anbietern auch mit Namen oder Sprüchen individualisieren. Vorgeprägt sind oft schon Einteilungen, mit denen man mit dem Pizzarädchen ganz einfach gleich große Ecken schneiden kann.
Extra-Tipp: Die Bretter eignen sich nicht nur für Pizza und Flammkuchen – auch Käse, Schinken und Weintrauben für die Brotzeit lassen sich darauf appetitlich anrichten.

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