Mini-Spülmaschine ohne Wasseranschluss

Eine Mini-Spülmaschine ohne Wasseranschluss kann in einigen Situationen überaus praktisch sein. Denn sie nimmt nur wenig Platz ein und benötigt auch nicht viel Wasser. Doch worauf ist beim Kauf zu achten? Unser Ratgeber zeigt es.

Das Wichtigste in Kürze

  • Tisch-Geschirrspüler eignen sich für das Campen oder Singlehaushalte.
  • Mini-Spülmaschinen lassen sich sehr einfach anschließen.
  • Die Geräte sind günstig in der Anschaffung.
  • Die Bedienung ist kinderleicht.
  • Bei der Kaufentscheidung sollte die Energieeffizienz berücksichtigt werden.

Was ist ein Mini-Geschirrspüler?

Wie der Name bereits verrät, handelt es sich um eine Spülmaschine in einem kleineren Format. Die Geräte reinigen das Geschirr und benötigen keinen festen Wasseranschluss. Die Nähe zu einer Steckdose reicht für den Betrieb aus.
Aufgrund der geringen Größe werden sie auch als Tisch-Geschirrspüler bezeichnet. Sie müssen nicht eingebaut werden, können aber ebenso Platz in einem Schrank oder unter der Spüle finden.
Hieraus ergeben sich einige Vorzüge, aber auch potenzielle Nachteile.

Für wen eignet sich eine Mini-Spülmaschine ohne Wasseranschluss?

Die kleinen Geschirrspüler ohne Wasseranschluss sind immer dann ein praktisches Hilfsmittel, wenn nur wenig Platz vorhanden ist und auch nur wenig Geschirr anfällt.
Das kann beispielsweise beim Urlaub im Wohnmobil oder Camper der Fall sein, ebenso aber im Garten- oder Ferienhaus. Auch in einer kleinen Singleküche mit wenig Standfläche sind Mini-Geschirrspüler gegebenenfalls sinnvoll.
Voraussetzung ist jedoch, dass nur wenig Besteck und Geschirr anfällt. In der Regel passen nur etwa zwei bis vier Gedecke in das Gerät.

Wie funktionieren Tisch-Geschirrspüler?

Die Funktionsweise unterscheidet sich nicht grundlegend von größerer Spülmaschinen. Das Gerät wird lediglich an den Strom angeschlossen und mit ausreichend Wasser sowie Spülmittel gefüllt.
Das Auffüllen mit Wasser ist je nach Modell auf einem oder zwei Wegen möglich. Beide Varianten sind einfach.
Zum einen kann der Tank mit frischem, sauberem Wasser von Hand gefüllt werden. In der Regel fasst der Behälter etwa fünf Liter. Das entspricht der Hälfte eines normalen Eimers.
Zum anderen verfügen manche Modelle über einen Anschluss für den Wasserhahn. Diese Variante ist mit noch weniger Aufwand verbunden, da das Wasser ohne Umweg direkt in den Spüler gefüllt werden kann.
Danach werden die gewählten Mittel eingefüllt und das gewünschte Programm eingestellt. Hierbei unterscheidet sich die Funktionsweise also nicht von anderen Geschirrspülern.

Wie funktioniert der Wasserablauf?

Das Wasser wird für gewöhnlich über einen Schlauch abgeleitet. Dessen Ende muss sich unterhalb des Mini-Geschirrspülers befinden und kann von da aus direkt in ein Waschbecken, in einen Eimer oder in eine andere Form von Abfluss geführt werden.
Um die höhere Position zu sichern, bietet sich ein Standplatz auf der Arbeitsfläche oder einem Tisch an.

Vorteile der Mini-Spülmaschine

Der eindeutige Vorteil ist, dass Mini-Geschirrspüler entsprechend wenig Platz einnehmen. Die Seitenlängen liegen meist zwischen 40 und 45 Zentimetern, sodass das Gerät beispielsweise auch in einem Schrank untergebracht werden kann.
In kleinen Küchen ist das praktisch. Zudem sind die Mini-Spülmaschinen ohne Wasseranschluss leicht und lassen sich dadurch einfach umstellen, wenn nötig.
In der Anschaffung sind sie günstig, problemlos in Betrieb zu nehmen und einfach zu bedienen. Zudem verbrauchen sie nur wenig Wasser, wenn sie sinnvoll ausgenutzt werden und das richtige Einräumen erfolgt.
Die möglichen Einschränkungen sollten aber dennoch bekannt sein.

Potenzielle Nachteile der Mini-Geschirrspüler

Die geringen Ausmaße sorgen dafür, dass in der Mini-Spülmaschine ebenfalls nur wenig Platz ist. Mehr als zwei bis vier Gedecke passen nicht hinein. Die Menge an Geschirr und Besteck ist also erheblich begrenzt.
Das gilt nicht nur für die Anzahl. Auch Töpfe, Pfannen und große Schüsseln passen in der Regel nicht hinein und müssen daher weiterhin von Hand gespült werden.
Ein weiterer potenzieller Nachteil ist die Energieeffizienz. Auch moderne Geräte schneiden bei dieser schlecht ab, verbrauchen also verhältnismäßig viel. Selbst bei täglichem Gebrauch ist der Gesamtverbrauch aber dennoch gering und es entstehen keine hohen Kosten.
Bei den Programmen findet sich im Vergleich zu großen Spülmaschinen eine Einschränkung. Für gewöhnlich ist aber neben dem normalen auch ein Kurzprogramm zu finden.
Ein weiterer möglicher Negativpunkt ist der Verbrauch von Tabs, Klarspüler und Salz. Während Salz und Spüler dosiert werden können und damit an die Geschirrmenge anpassbar sind, ist das bei Tabs nicht der Fall.

Worauf sollte beim Kauf eines Tisch-Geschirrspülers geachtet werden?

Wichtig sind in erster Linie die eigenen Ansprüche. Wer nicht immer mit einem Eimer oder einem Messbecher den Wassertank füllen möchte, sollte ein Modell mit Anschluss für den Wasserhahn wählen.
Eine hohe Energieeffizienz ist ebenfalls ratsam, bei einem eher seltenen Gebrauch jedoch oftmals nicht entscheidend.
Zudem sollten Käufer darauf achten, ob ein Kurzprogramm zur Verfügung steht. Dies kann sich vor allem bei leichten Verschmutzungen als ausgesprochen praktisch erweisen.
Neben diesen Faktoren können die Maße entscheidend sein. Auch wenn es sich bei den Mini-Geschirrspülern meist nur um wenige Zentimeter Unterschied zwischen den verschiedenen Modellen handelt, können diese auf sehr beengtem Raum zum Problem werden. Wenn die Spülmaschine in eine enge Nische oder einen Schrank passen muss, darf dieser Punkt bei der Kaufentscheidung also nicht vergessen werden.

Mini-Geschirrspüler ohne Wasseranschluss, Tischgeschirrspüler oder Single-Spülmaschine?

Neben den bekannten und verbreiteten Standardgeräten mit einer Breite von 60 Zentimetern und den Mini-Spülmaschinen die jeweils 40 bis 45 Zentimeter hoch, breit und tief sind, finden sich auch noch zwei weitere Kategorien, die infrage kommen können.
Dabei handelt es sich zum einen um Singlegeschirrspüler. Diese sind so hoch und tief wie Standardgeräte, weisen jedoch eine Breite von lediglich 40 Zentimetern auf. Der Vorteil hieran ist, dass die Spülmaschine bei der Nutzung durch ein bis zwei Personen schneller voll ist. Geschirr und Besteck müssen also nicht über mehrere Tage gesammelt werden, wodurch Essensreste nicht „anbacken“.
Zudem sparen auch sie Platz und benötigen eine geringere Standfläche.
Ähnlich verhält es sich mit den Tischgeschirrspülern. Diese stellen eine Mittelgröße zwischen Singlegeschirrspülern und Mini-Spülmaschinen dar.
Dieser hat eine Breite von meist 55 Zentimetern und eine Tiefe von etwa 50 Zentimetern, ist jedoch nur 45 Zentimeter hoch. Damit bietet er etwas mehr Platz als die Mini-Varianten der Geschirrspüler, ist aber ebenfalls ausgesprochen kompakt und kann somit beispielsweise auf der Arbeitsplatte stehen.

Fazit

Worauf die Wahl fällt, ist von dem eigenen Bedarf und den Gegebenheiten vor Ort abhängig. Die möglichen Alternativen und verschiedenen Varianten zu kennen, ist jedoch in jedem Fall hilfreich, um die beste Entscheidung zu treffen.

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